Matthiasbruderschaften
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Bilderfries Matthiasbruderschaften

Veranstaltungsliste

01.01.2016 - 30.11.2016

Jahresüberblick 2016

26.05.2016, 07:15 - 29.05.2016, 20:00

Junge Wallfahrt nach Trier

27.06.2016, 19:30

Anmeldung zur Seniorenwallfahrt nach Trier

in der Gaststätte Oedinger Mehr

27.08.2016, 08:00 - 21:00

Jahresausflug 2016

03.09.2016, 05:30 - 21:00

Fußwallfahrt nach Kevelaer

16.09.2016 - 20.09.2016, 19:00

Seniorenwallfahrt nach Trier

02.10.2016, 10:00 - 08.10.2016, 20:00

Trierwallfahrt 2016

zu Fuß nach Trier ... Mehr

08.10.2016, 09:00 - 13.10.2016, 14:00

Fußwallfahrt von Aachen nach Trier

Familienwallfahrt mit der St. Matthiasgemeinschaft Aachen-St. Paul Mehr

Nachrichtenliste

Willkommen auf der Homepage der Matthiaswallfahrt

 
 
 

Vollbild

 
 
 

Die Erzbruderschaft des hl. Matthias ist ein Zusammenschluss von an die 160 Wallfahrtsgruppen, die jedes Jahr zum hl, Matthias nach Trier kommen. Sie gliedert sich in fünf Bezirke: Eifel, Rur, Mittelrhein, Niederrhein und Schwalm-Niers. Man unterscheidet zwischen Bruderschaften und Pilgergruppen. Die ersteren bilden sich durch persönliche Mitgliedschaft, während die Pilgergruppen eine losere Verbindung von Pilgern um eine Kerngruppe darstellen. Mitpilgern dürfen - und das muss deutlich bleiben - alle, die sich dafür interessieren.

Zweimal im Jahr besucht der Pilgerpfarrer die fünf Bezirke und trifftdort die Verantwortlichen (meistens Brudermeister genannt). In jedem Jahr steht ein bibliches Wort über der Wallfahrt, das jeweils im Herbst vom Pilgerpfarrer auf deb Bruderschaftstagen (Besinnungstag) der fünf Bezirke vorgestellt wird. In der Abtei St. Matthias in Trier finden das Jahr über verschiedene Treffen Treffen statt, zu denen diejenigen eingeladen werden, die in ihren Gruppen verantwortliche Aufgaben wahrnehmen, oder bei der geistlichen Vorbereitung der Wallfahrt engagiert sind. In den letzten Jahren haben sich in vielen Gruppen kleine Vorbereitungskreise gebildet, die die Wallfahrt geistlich vorbereiten und gestalten.

In Trier hat sich eine eigene Bruderschaft gebildet, die sich um die Bewirtung der Pilger in den Räumen des Pfarrzentrums kümmert. An die 50 Männer und Frauen engagieren sich in dieser durchaus zeitintensiven und anstrengenden Arbeit, die sie sich zur Ehrensache gemacht haben.

 

Herzlich Willkommen zur Matthiaswallfahrt 2016

 
 
 
 
 
 

 Mit freunde umgürtet

Liebe Schwestern und Brüder,am Schluss der Seligpreisungen forderte Jesus die Menschen, die ihm zuhörten, auf, sich zu freuen: "Freut euch und Jubelt!" Das sagte er, obwohl er gerade von der Möglichkeit der Verfolgung gesprochen hatte. Die Botschaft, die Jesus in Galiläa, in Jerusalem und im ganzen Land verkündete, bezeichnete er selbst als "frohe" Botschaft. Er übernahm das von Propheten Jesaja. Dort ist es der Ruf des Boten, der dem volk die befreiende Zuwendung Gottes verkündet.
Vom volk Israel haben die Christen den Ruf "Halleluja" übernommen. Zu deutsch heißt das nur: "lobreist Jahwe!" Der Ruf hatte aber eine Geschichte. Denn immer wenn die Israeliten aus einer Bedrohung oder einer Unterdrückung herausgeführt worden waren, brachen sie in Halleluja-Rufe aus. Es war der Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber Gott, der als Retter erfahren worden war, und zugleich ein Zeichen der Freude über das wiedergewonnene Leben. Daher ist es gut verständlich, das die Christen ihre Freude über die Auferstehung Jesu in dieses Wort und einen Jubel mit diesem Ruf fassten. Allejuja bedeutet also Freude darüber, dass Jesus auferstanden ist, zu Gott erhöht wurde und uns jetzt Anteil an seinem neuen Leben gibt. Denn die Gabe des Heiligen Geistes ist in Wirklichkeit ein Anteil an seinem Leben.

Jesus brachte bei seinem Auftreten in Galiläa Freude in das Leben aller, die ihm aufrichtig begegneten. Er heilte zum Zeichen seiner Sendung viele Menschen, Doch beseitigte er das Leid nicht ganz und gar. Er verharmoste auch nicht das Unrecht und die Schrecken des Lebens, vor denen man Angst hat. Er brachte aber den Menschen eine neue Art von Leben als Geschenk von Gott. Das hat er in seinem eigenen Leben erfahren: Er hat das Leid seiner Hinrichtung angenommen und es mit dem Gebet  für alle Menschen vor Gott gebracht. Auferweckt von den Toten, hat er den Menschen den Weg ins neue Leben geöffnet. Das ist auch heute ein Grund zur Freude. Das Leitwort für das Pilgern im Jahr 2016 verweist uns also auf die Mitte unseres Glaubens: das Geschenk des neuen Lebens, das stärker ist als die Mächte, die unserem Leben schaden, und stärker als der körperliche Tod.

Das Jahreswort ist aus Psalm 30 genommen. Der Sänger dankt für die Überwindung der tödlichen Bedrohung: "Du hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet." In dem Bild steckt also auch das Festgewand. Das Umgürten hatte damals eine besondere Bedeutung. Wegen der weiten Kleidung, musste man sich gürten, um richtig gehen und arbeiten zu können. Gürten bedeutet also auch: zu etwas fähig zu sein.

In der heutigen Zeit mit den bekannten Entwicklungen in der Kirche ist die Besinnung auf die Freude aus dem Glauben besonders wichtig. Zu stark ist noch in unseren Gemeinden die Trauer wegen Veränderungen im Leben der Gemeinden und wegen eines verbreiteten Verhaltens der Distanzierung von der Kirche in der Gesellschaft. Das darf nicht das Klima beherrschen, wenn Christen sich versammeln. Erst recht sollte nicht eine Stimmung vorherrschen, die von Angst vor künftigen Ereignissen bestimmt ist.

Jesus hatte für die Freude, die in der Gemeinschaft mit ihm entsteht, noch ein anderes Bild: "Wer  von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt" (Joh 4,14)
Dazu gehört die Verheißung des Propheten Jesaja: "Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils" (Jes 13,3).

Den Pilgerinnen und Pilgern sei schon Freude geschenkt, wenn sie die Worte Jesu und der Propheten in ihre Besinnung aufnehmen, auf der Suche nach den Quellen des Heils.

Bruder Athanasius

 
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