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Auf dem Weg des Friedens

Jahreswort 2014

Liebe Schwestern und Brüder,

 
 
 
Auf dem Weg des Friedens

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Frieden ist ein Sehnsuchtswort des Menschen in allen Kulturen und Religionen. Für uns Christen ist es wertvoll, weil Jesus es häufig gebraucht hat. Zuerst meint man damit, dass es keinen Krieg gibt. Das ist natürlich ganz wichtig. Aber Recht verstanden bezeichnet das Wort „Frieden“ noch mehr. In den meisten Sprachen ist damit die Vorstellung von Entwicklung und Entfaltung verbunden. So auch in der Sprache der Bibel, in der Muttersprache Jesu: Schalom bedeutet intensives Leben. Ein sprechendes Bild dafür: Der Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken (Psalm 1).
Frieden ist etwas sehr Zerbrechliches, das immer gefährdet ist. Sein Bestand ist von so vielen Umständen abhängig, über die der einzelne keine Macht hat. Darum empfinden nachdenkliche Menschen ihn als Geschenk. Doch ist er nicht ein Naturereignis. Man kann etwas für ihn tun. So ist dieses Jahreswort eine Fortsetzung des Themas von 2013. Der Heilige Geist, die Gabe des auferstandenen Jesus Christus, bewirkt Frieden unter Menschen und hilft, Frieden zu stiften.
Der Weg des Pilgers soll ein Weg des Friedens sein. Am Ende des Gottesdienstes heißt es häufig: „Gehet hin in Frieden!“ Früher hieß es in lateinischer Sprache: „Ite missa est.“ Wörtlich übersetzt hieß das so viel wie: „Ihr seid entlassen.“ So beendeten die Römer ihre Versammlungen. Bei der Liturgiereform nach dem Konzil hat man es nicht dabei belassen, sondern das Wort Frieden aufgegriffen. Denn so hat Jesus zu den Jüngern gesprochen. Das war ihm ganz wichtig: „Meinen Frieden gebe ich euch.“ Die Jünger sollten, wenn sie in ein Haus zu anderen Menschen kamen, als erstes sagen: „Der Friede sei mit euch!“
Das hat einen tiefen Sinn. Darüber nachzudenken lohnt sich. Der Weg des Friedens, zu dem Jesus einlädt, wurde in der frühen Kirche als „der neue Weg“ bezeichnet. Das gilt auch heute. Denn sein Weg ist auch heute noch der neue Weg, weil er offen ist für Erfahrungen ungeahnter Dimension. Dazu sind die Pilgerinnen und Pilger von neuem eingeladen.

Es grüßt aus Matheis Euch und Sie alle, die diese Seiten besuchen,

Bruder Athanasius

 
 
Meditationen 2015

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Eingestellt von

Georg Schmetz
webmaster@matthiaswallfahrt.de

Eingestellt am 11.03.2015

 
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