Matthiasbruderschaften
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Jahreswort 2011

Neige das Ohr deines Herzens'

Liebe Schwestern und Brüder,
Mutter und Kind schaukeln vergnügt. Einander zugeneigt können sie sich etwas zuflüstern.

 
 
 
Mutter und Kind schaukeln
 
 
 

Einander zugeneigt können sie sich hören.
Hören – damit fängt alles an. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Kinder im Mutterleib schon ab dem dritten Monat die Stimme ihrer Mutter hören und den Klang ihrer Sprache lernen. Dem Körper ist das Ohr so wichtig, dass nirgendwo am Leib so viele Nerven enden wie am Ohr. Das Hören ist das Erste, was wir Menschen tun und es ist das Letzte, was wir aufgeben. Als Letztes stirbt das Ohr. Unser Gehör ist – wenn es gesund bleibt - unser ganzes Leben lang wach, bis zu unserem Tod. Mund und Augen können wir schließen, unsere Ohren nicht. Menschen, deren Hören beeinträchtigt ist, wissen wie schmerzlich und isolierend das ist.
Das Titelbild zeigt: Hören hat etwas mit Zuneigung zu tun. „Neige das Ohr deines Herzens“ sagt Benedikt. Mit dieser Einladung beginnt der Heilige Benedikt seine „Regel“. Das ist ein Signal! Ohne die Bereitschaft der Menschen, hören zu wollen, kann auch das Wort Gottes nicht bei ihnen ankommen. Auch auf der Wallfahrt geht es nicht ohne das „Hören“. Es gibt viel zu hören. Gott und Menschen nehmen sich Zeit und hören aufeinander.
Aus St.Matthias einen lieben Gruß

Bruder Hubert Wachendorf OSB        Pilgerpfarrer                                                                                           

Pilgerbrief

02.03.2011

2011

Pilgerbriefe und Meditationen

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